Hätte Paul Hobbs sein Medizinstudium in Nôtre Dame abgeschlossen, dann wäre er bestimmt ein so guter Arzt wie heute Önologe geworden, die Welt hätte aber einen der kreativsten Weinmacher unserer Zeit nicht kennen gelernt. Und schließlich auch nicht diesen himmlischen, neun Monate in französischen Eichenholzfässern ausgebauten Cabernet Sauvignon mit kleinen Anteilen Syrah und Petit Verdot. Die dichte Granatfarbe begleitet eine erdige Nase, reich an verschwenderischen Aromen von Cassis, Mokka und Lavendel. Der Gaumen ist mächtig und komplex. Schwarze Johannisbeeren, reife Tannine, feine Mineralität – abgerundet von einem ausdauernden Finale. Dieses Geschmackserlebnis sollten Sie auf keinen Fall versäumen!
Auszeichnungen:
Robert Parker: 91/100 Punkte (für Jg. 2008)
Wein-Info:
Paul Hobbs hat sich mit seinem kalifornischen Weingut Weltruf erworben. Seit Jahren leistet er wegweisende Pionierarbeit in Sachen unfiltrierter, ungeschönte Weine und spontaner Vergärung. Hobbs gilt als eines der Zugpferde des amerikanischen Qualitätsweinbaus und wird von Weinpapst Robert M. Parker als „einer der kreativsten Weinmacher unserer Zeit“ bezeichnet.